Van-Roadtrip:

4 Kleinstadt-perlen in Baden-Württemberg

 

Baden-Würt­tem­berg ist für sei­ne male­ri­schen Klein­städ­te bekannt. Die soge­nann­ten “Klein­stadt­per­len” bezeich­nen Orte, die sich durch ihren his­to­ri­schen Stadt­kern und ihre idyl­li­sche Lage aus­zeich­nen. Ein­la­den­de Markt­plät­ze, majes­tä­ti­sche Fach­werk­bau­ten und die unmit­tel­ba­re Nähe zur Natur machen die Klein­stadt­per­len für einen Urlaub beson­ders attrak­tiv. Hier zei­gen wir die 4 ver­schie­de­ne Klein­stadt­per­len, die wir wäh­rend unse­rer Rei­se durch Baden-Würt­tem­berg mit unse­rem Van erkun­det haben!

Wir waren ca. 1 Woche unter­wegs und haben das Bun­des­land auf eine neue Wei­se ken­nen und lie­ben gelernt. In jeder Klein­stadt­per­le haben wir 2 Tage mit unse­rem Van ver­bracht und dabei vie­le Ent­de­ckun­gen gemacht.

Kleinstadtperlen

Ins­ge­samt gibt es 18 ver­schie­de­ne Klein­städ­te, die sich im gesam­ten Bun­des­land ver­tei­len und eini­ge Gemein­sam­kei­ten auf­wei­sen. So sind sie bei­spiels­wei­se dafür bekannt, ein hohes Maß an Genuss, Lebens­freu­de und Gemüt­lich­keit zu ver­kör­pern. Es sind kei­ne mit Rei­zen voll­ge­pack­ten Städ­te, bei denen man sich bereits am zwei­ten Tag zurück in Natur wünscht, weil es im urba­nen Tru­bel viel zu laut, hek­tisch und schnell­le­big ist. In den Klein­stadt­per­len geht alles etwas gemäch­li­cher und ruhi­ger zu. Sie sind Orte, die die Vor­zü­ge von Stadt und Land mit­ein­an­der vereinen.

Stem­pel­kar­ten-Akti­on: In jeder Klein­stadt­per­le erhält man an der Tou­ris­ten-Info einen Stem­pel in die Sam­mel-Falt­kar­te, die man ent­we­der online oder vor Ort bekommt. Wer 5 Stem­pel zusam­men hat, bekommt dafür ein Geschenk. Mit 10 Stem­peln hat man die Chan­ce, eine Rei­se zu gewinnen.

 

 Mehr Informationen

1. Kleinstadtperle Ehingen

Das ers­te Ziel unse­res Van-Road­trips  führ­te uns auf die Schwä­bi­sche Alb und zwar nach Ehin­gen. Mit unse­rem Zuhau­se auf vier Rädern haben wir auf dem Wohn­mo­bil­stell­platz in Ehin­gen über­nach­tet. Ein tol­ler Platz, der in der Nähe des idyl­li­schen Donau­rad­wegs liegt. Super fin­den wir, dass der Platz die ers­ten 4 Tage kos­ten­frei ist und jeder wei­te­re Tag ledig­lich 4€ kos­tet. Zu Fuß benö­tigt man nur 5 Minu­ten in Stadt.

Ehin­gen

Die Bier­kul­tur­stadt Ehin­gen hat uns bereits im letz­ten Jahr total begeis­tert. Beim Van-Road­trip haben wir uns jedoch vor allem den Stadt­kern von Ehin­gen etwas genau­er ange­se­hen, da wir die umlie­gen­de Natur schon erkun­det haben. 

Im Her­zen der Schwä­bi­sches Alb eig­net sich Ehin­gen per­fekt, um die umlie­gen­de Land­schaft zu ent­de­cken. Merkt euch in der Klein­stadt­per­le unbe­dingt den Wol­fert­turm, der einen gigan­ti­sches Aus­blick bietet.

Die Innen­stadt von Ehin­gen ver­fügt über eini­ge inha­ber­ge­führ­te Geschäf­te, die zum Ver­wei­len und Stö­bern ein­la­den. Unse­ren ers­ten Halt haben wir beim Gold­schmied Bayrl-Mittl ein­ge­legt. Es war total span­nend dabei zuzu­se­hen, wie exklu­si­ve Schmuck­stü­cke mit lie­be­vol­ler Hin­ga­be ange­fer­tigt werden. 

Wer möch­te, der kann hier auch selbst tätig wer­den. Auf Anfra­ge kön­nen Ter­mi­ne zum eigen­stän­di­gen Schmie­den ver­ein­bart werden.

Unmit­tel­bar in der Nähe vom Gold­schmied befin­det sich das Mode­haus Hof­mann. Ein tra­di­tio­nel­les Unter­neh­men, wel­ches bereits seit vie­len Jah­ren die Innen­stadt von Ehin­gen schmückt. 

Auch im Urlaub fin­den wir es total schön, neue Geschäf­te zu ent­de­cken, die eine lang­jäh­ri­ge Geschich­te hin­ter sich haben. Die gro­ßen bekann­ten Geschäf­te gibt es in vie­len Städ­ten und ein jeder kennt sie bereits. Städ­te wie Ehin­gen machen eine Rei­se zu einem ganz beson­de­ren Ein­kaufs­er­leb­nis, da man in den Läden eine ganz beson­de­re Bera­tung bekommt, die auf die eige­nen Wün­sche ange­passt ist.

Wenn du etwas mehr über Ehin­gen und die umlie­gen­de Natur erfah­ren möch­test, dann schaue ger­ne bei unse­rem Bei­trag aus dem letz­ten Jahr vorbei.

Mehr Infor­ma­tio­nen zu Ehingen

2. Kleinstadtperle Münsingen 

Mün­sin­gen ist eine char­man­te Klein­stadt­per­le, die mit­ten im Bio­sphä­ren­ge­biet Schwä­bi­sche Alb liegt. Fach­werk begeg­net einem in Mün­sin­gen über­all. Die Klein­stadt­per­le bie­tet eine fan­tas­ti­sche Aus­gangs­la­ge für eini­ge Wan­de­run­gen und Rad­tou­ren. Im Mobi­li­täts­zen­trum Mün­sin­gen haben wir uns ein E‑Bike aus­ge­lie­hen und damit die Gegend erkun­det. Aber zuerst schlen­der­ten wir durch die zau­ber­haf­te Kleinstadt.

Mün­sin­gen

Hofgut Hopfenburg

Wäh­rend unse­res Auf­ent­halts in Mün­sin­gen stan­den wir mit unse­rem Van auf dem Hof­gut Hop­fen­burg. Das Hof­gut ist ein Bau­ern­hof und bie­tet ver­schie­de­ne Unter­kunfts­mög­lich­kei­ten. Das Über­nach­ten ist in Schä­fer­wä­gen, Tipis, Zir­kus­wä­gen und Jur­ten mög­lich. Vor allem der Bau­ern­hof ist für Fami­li­en mit Kin­dern total schön.

Hin­ter dem Gelän­de vom Hof­gut Hop­fen­burg befin­den sich eini­ge herr­li­che Wan­de­run­gen, die über Wie­sen und Wäl­der führen.

Das Alte Rat­haus ist ein his­to­ri­sches Gebäu­de, das alle Bli­cke auf sich zieht. Es ist das Wahr­zei­chen der Stadt. Wenn ihr in Mün­sin­gen seid, dann schlen­dert unbe­dingt durch die Stadt und lasst euch trei­ben. Zieht durch die engen und schnu­cke­li­gen Gas­sen und kehrt in eines der vie­len Cafés ein.

Großes Lautertal 

Mün­sin­gen hat nicht nur eine wun­der­schö­ne Stadt, sie bie­tet auch eine idyl­li­sche Natur, die die tol­le Klein­stadt­per­le umgibt. Das Lau­ter­tal sieht aus, als sei es dem reins­ten Para­dies ent­sprun­gen. Hier waren wir aller­dings nicht mit dem Rad, son­dern zu Fuß unter­wegs. Den  Van haben wir an einem der vie­len Wan­der­park­plät­ze abge­stellt. Die Land­schaft im Gro­ßen Lau­ter­tal ist ein­fach atem­be­rau­bend schön, wir konn­ten uns nicht satt an ihr sehen. Es gibt grü­ne Hügel, Bur­gen, Rui­nen, stei­le Fels­wän­de und Bäche, die sich durch das Tal schlän­geln. Vor allem die Lau­ter, die dem Tal ihren Namen gibt, macht die­ses Gebiet zu einem rei­nen Naherholungsort. 

Burg Derneck und die Burg­rui­ne Hohen­gun­del­fin­gen soll­tet ihr unbe­dingt besu­chen. Der Wan­der­weg “hoch­ges­wig­gert” führt  an die­sen bei­den Orten vorbei.

Premiumwanderweg “hochgeswiggert”

Im Bio­sphä­ren­ge­biet Schwä­bi­sche Alb gibt es so eini­ge tol­le Wan­de­run­gen. 21 Wan­der­we­ge sind unter dem Namen Hoch­geh­ber­ge zusam­men­ge­fasst, die alle­samt an Wäl­dern, Blu­men­wie­sen, Pan­ora­ma­aus­sich­ten und herr­li­chen Fels­for­ma­tio­nen vor­bei­füh­ren. Wir haben uns für den Pre­mi­um­wan­der­weg „hoch­gehswig­gert“ ent­schie­den.

Wir mögen es total, zu alten his­to­ri­schen Bur­gen zu lau­fen, da man dadurch auto­ma­tisch in deren Zeit zurück­ver­setzt wird. Für die Wan­de­rung haben wir ca. 4 Stun­den gebraucht. Man muss aber auch dazu sagen, dass wir auf der 6km lan­gen Wan­de­rung vie­le Fotos gemacht haben, da die Natur so schön ist. 

Zur Wan­de­rung 

Von Mün­sin­gen aus sind wir mit den E‑Bikes über den ehe­ma­li­gen Trup­pen­übungs­platz gera­delt. Der Trup­pen­übungs­platz ist ein ehe­ma­li­ger Mili­tär­stütz­punkt der Bun­des­wehr und zugleich ein Lebens­raum für ver­schie­de­ne Tier- und Pflanzenarten.

Albgut Münsingen

Das Alb­gut ist ein rie­si­ges Gelän­de und erstreckt sich über eine Flä­che von meh­re­ren Hekt­ar. Es wirkt wie eine eige­ne Sied­lung. Wir konn­ten gar nicht fas­sen, wie vie­le Gebäu­de hier ste­hen, die alle dazu ein­la­den, einen Blick in tra­di­tio­nel­le Hand­wer­ke zu wer­fen. Ver­schie­de­ne Unter­neh­men stel­len in den Gebäu­den ihre Wer­ke dar. Sel­ten haben wir einen so inter­es­san­ten Ort gese­hen, bei dem man so viel Neu­es lernt. Die lie­be­vol­len Geschäf­te geben einen authen­ti­schen Ein­blick in loka­le Pro­duk­te und hand­ge­fer­tig­te Waren.

Das Alb­gut eig­net sich auch ziem­lich gut für Fami­li­en mit Kin­dern. Auch eini­ge Fes­te fin­den über das Jahr ver­teilt im Alb­gut statt.

Im unfass­bar lecke­ren Restau­rant leib&seele, das sich auch auf dem Alb­gut befin­det, haben wir so gut geges­sen. Es ist lie­be­voll in einem skan­di­na­vi­schen Stil eingerichtet.

Nach­dem wir die Schwä­bi­sche Alb ver­las­sen haben, ging es wei­ter in den Schwarz­wald. Mit unse­rem Van hat­ten wir 90 km vor uns.

3. Kleinstadtperle Calw

Calw ist eine beson­ders char­man­te Klein­stadt, die wir auf die­ser Rei­se erkun­de­ten. Sie liegt in einer Kuh­le, wel­che vom Schwarz­wald umrahmt wird. Natur und Stadt wer­den in Calw ganz wun­der­bar mit­ein­an­der ver­eint. Die Stadt wird von grü­nen Hügeln, bewal­de­ten Tälern und kla­ren Flüs­sen umge­ben. Es ist der idea­le Ort für Natur­lieb­ha­ber und Wan­de­rer, da es zahl­rei­che Wan­der­we­ge gibt, die durch die umlie­gen­den Wäl­der führen.

Als wir in Calw anka­men, wur­den wir von einer roman­ti­schen Alt­stadt begrüßt, die uns auf Anhieb total begeis­ter­te. Über die Niko­laus­brü­cke ging es in das Herz der Alt­stadt. Ein Fach­werk­haus ist hier schö­ner als das andere.

Calw

Die his­to­ri­sche Salz­gas­se müsst ihr euch unbe­dingt mer­ken. Sie ist eine so wun­der­vol­le und roman­ti­sche Stra­ße, die nach oben zum Geor­ge­nä­um und in den Stadt­gar­ten führt.

Wenn man durch den städ­ti­schen Gar­ten geht, kommt man in die Schil­ler­stra­ße, die einen atem­be­rau­ben­den Blick auf die uri­ge Klein­stadt­per­le bietet.

Übri­gens stammt ein gro­ßer deut­scher Schrift­stel­ler und Dich­ter aus Calw. Her­mann Hes­se ver­brach­te hier sei­ne frü­he Kind­heit, zog dann aller­dings in die Schweiz. Nach Calw sei er aber wohl immer ger­ne zurück­ge­kom­menkein Wun­der bei einer so fabel­haf­ten Geburtsstadt.

Caféhäusle 

Im schö­nen Café­häus­le ist der Aus­blick ein abso­lu­ter Traum und der Magen wird der­art ver­wöhnt, dass ihr noch Tage nach dem Besuch von die­sen lecke­ren Waf­fel­krea­tio­nen träu­men werdet.

Vom Café­häus­le sieht man auch den Turm “Der Lan­ge”. Mit einem Gui­de, der uns durch Calw führ­te, sodass wir einen breit­ge­fä­cher­ten Ein­druck über die Stadt beka­men, ging es zum Der Lan­ge.

Der Turm stammt aus dem 14. Jahr­hun­dert und war ein wich­ti­ger Stütz­punkt, um Angrei­fer von der Stadt fern­zu­hal­ten. Auch ein Gefäng­nis befand sich im Inne­ren des Turms. Von oben ist der Aus­blick über Calw ziem­lich schön.

Wenn ihr “Der Lan­ge” besu­chen wollt, dann schaut vor­her noch­mals genau nach den Öff­nungs­zei­ten, da er nicht kon­ti­nu­ier­lich offen hat.

Apéro

Als wir die 100 Stäf­fe­le von der Schil­ler­stra­ße nach unten gin­gen, stie­ßen wir direkt auf das Apé­ro. Das roman­ti­sche Haus sieht mit sei­nem Fach­werk auf jeden Fall ziem­lich ein­la­dend aus. Im Apé­ro gab es einen lecke­ren Drink, den wir drau­ßen genos­sen haben und so dem Cal­wer Trei­ben zuge­se­hen haben. Ein wirk­li­cher schö­ner Laden, der nicht nur ein Wein­fach­ge­schäft, son­dern auch eine tol­le Lounge ist.

Hohe Fels Calw

Mer­ke dir die­sen schö­nen Aus­sichts­punkt, wenn du in die Klein­stadt­per­le Calw reist. Von der Innen­stadt aus haben wir ca. 15 Minu­ten benö­tigt, um den Hohe Fels zu errei­chen. Es geht qua­si hin­ter dem ZOB auf eini­gen Trep­pen­stu­fen nach oben. 

Der Hohe Fels erhebt sich majes­tä­tisch über die Stadt und bie­tet auf dem soge­nann­ten Kapel­len­berg einen atem­be­rau­ben­den Pan­ora­ma­blick auf die umlie­gen­de Landschaft. 

Kloster Calw-Hirsau

Wir ver­brach­ten den Son­nen­un­ter­gang im Klos­ter Hir­sau, um die­se fas­zi­nie­ren­den Rui­nen foto­gra­fie­ren zu kön­nen und die rei­che Geschich­te des Ortes zu erkun­den. Als wir die Anla­ge erreich­ten, wur­den wir sofort von der majes­tä­ti­schen Atmo­sphä­re und dem alten Gemäu­er beein­druckt. Vor allem die Über­res­te der Klos­ter­kir­che mit goti­schen Bögen haben uns total umge­hau­en. Das Klos­ter wur­de im 11. Jahr­hun­dert gegründet. 

Wer möch­te, der kann das Hir­sau­er Klos­ter­mu­se­um besu­chen, um mehr über die Geschich­te und Bedeu­tung des Klos­ters zu erfahren.

Das Café im Klos­ter soll­tet ihr euch mer­ken. Ein süßer Ort, der sich mit­ten auf dem Klos­ter­ge­län­de befindet.

Schweinbachtal in Calw-Hirsau

Das Schwein­bach­tal ist für sei­ne land­schaft­li­che Schön­heit bekannt und ein belieb­tes Ziel für Wan­de­rer und Natur­lieb­ha­ber. Auch wir woll­ten uns die­se grü­ne Oase natür­lich nicht ent­ge­hen las­sen. Vom Wohn­mo­bil­stell­platz in Hir­sau ging es mit Wan­der­schu­hen aus­ge­stat­tet und jeder Men­ge Vor­freu­de Rich­tung Schwein­bach­tal. Vor­bei am Klos­ter in Hir­sau und am Rot­wild­ge­he­ge, bis wir all­mäh­lich ins tie­fe Tal kamen. 

Das Schwein­bach­tal ist ein super idyl­li­sches Gebiet, wo man zur Ruhe kom­men kann. Plät­schern­des Was­ser, Moos über­zo­ge­ne Stei­ne und ganz viel fri­sche Wald­luft fin­det man in die­sem tol­len Tal. Wäh­rend der gesam­ten Wan­de­rung ist uns übri­gens nie­mand begeg­net und wir hat­ten das Tal und die­se Stil­le für uns alleine.

Stei­ner­nes Brück­le war eines unse­rer High­lights die­ser Tour. Mit­ten im Wald spannt sich die­se klei­ne Stein­brü­cke über einen flie­ßen­den Bach.

Total schön, wie die­ser Abschnitt des Natur­parks-Schwarz­wald Mitte/Nord so urwüch­sig sei­ne male­ri­sche Natur prä­sen­tiert. Wenn man möch­te, dann kann man zu Fuß wei­ter durch den Wald oder eben zurück. Durch den Wald ging es Rich­tung Calw und der Weg führ­te uns am Scha­fott vorbei.

Unser nächs­tes Ziel war das Scha­fott, eine ehe­ma­li­ge Richt­stät­te im Wald. Am Wald­park­platz Zavel­stei­ner Stra­ße im Stadt­teil Wim­berg kann man auch das Fahr­zeug abstel­len. Der Wald­weg führt nach Calw, vor­bei an der Richt­stät­te, wo einst Men­schen hin­ge­rich­tet wur­den. Nach einem klei­nen Fuß­marsch kommt man über den Stadt­wald in den Cal­wer Stadtgarten.

Der Gim­pel­stein ist wei­te­rer Aus­sichts­punkt mit einem guten Blick über die gesam­te Stadt. Man kommt gera­de­wegs aus dem Wald und zu Füßen liegt einem die­se wun­der­vol­le Klein­stadt­per­le Calw.

Wohnmobilstellplatz Calw-Hirsau

Mit dem Van stan­den wir nicht direkt in Calw, son­dern in Calw-Hir­sau. Der Platz befin­det sich in unmit­tel­ba­rer Nähe zum Klos­ter. Hier steht man total ruhig mit­ten im Grü­nen. Der Stell­platz ist für 72-Stun­den kom­plett kos­ten­los und sechs Wohn­mo­bi­le haben Platz. Übri­gens befin­det sich in der Nähe vom Stell­platz ein lecke­res Café. Das Café Gugel­hupf befin­det sich direkt am Ufer der Nagold. Das Eta­ge­ren-Früh­stück war hier super lecker.

4. Kleinstadtperle Oberkirch

Ober­kirch liegt am Ran­de des Schwarz­wal­des und ist land­schaft­lich eine beson­ders reiz­vol­le Umge­bung, die von Wein­re­ben umge­ben ist. Ober­kirch liegt im Rench­tal und ist eine Gemein­de im Land­kreis Orten­au. Ober­kirch ist umge­ben von sanf­ten Hügeln, Wein­ber­gen und dich­ten Wäldern.

Ober­kirch

Ober­kirch ist auch für sei­ne Wein­pro­duk­ti­on bekannt. Das mil­de Kli­ma, der frucht­ba­re Boden und die son­ni­gen Hän­ge machen es zu einem idea­len Ort für Weinberge. 

Die Stadt selbst hat einen char­man­ten his­to­ri­schen Stadt­kern mit gut erhal­te­nen Fach­werk­häu­sern, engen Gas­sen und gemüt­li­chen Cafés. Besu­cher kön­nen durch die Stra­ßen schlen­dern, loka­le Geschäf­te erkun­den und in tra­di­tio­nel­len Restau­rants regio­na­le Spe­zia­li­tä­ten probieren.

In Ober­kirch gibt es ein paar schö­ne Läden, in denen man beson­de­re Schät­ze fin­det. Frau Bru­uns und Elfen­naht fan­den wir beson­ders schön.

Fahr­rä­der sind wirk­lich toll, um die umlie­gen­de Natur der Klein­stadt­per­len zu ent­de­cken. In Ober­kirch haben wir bei myve­lo zwei E‑fat-Klapp­bikes aus­ge­lie­hen. Die­se schi­cken Tei­le sehen nicht nur mega sty­lisch aus, viel­mehr eig­nen sie sich auch, wenn man sie im Van ver­stau­en möchte.

Nußbacher Ge(h)nuss-Wegle

Das Nuß­ba­cher Ge(h)nuss-Wegle star­tet im Ört­chen Nuß­bach und führt einen an vie­le klei­ne Orte, die sich in den Wein­ber­gen ver­tei­len. Der Weg star­tet am Rat­haus in Nuß­bach, hier kann man ent­we­der die Räder oder das Auto abstel­len. Die Wan­de­rung erstreckt sich auf ins­ge­samt 10km, wofür wir. ca 5 Stun­den beö­tigt haben. Auf der Wan­de­rung könnt ihr in der Win­zer­stu­be Herz­tal einkehren.

An der Teu­fels­ka­pel­le, Aus­sichts­punkt Hoh­wacht und den Foto­rah­men beim Müns­ter­blick sind schö­ne Anlauf­stel­len, die auch wun­der­vol­le Foto­mo­ti­ve darstellen.

Der Stell­platz in Ober­kirch ist total groß und liegt zen­tral im Ort. Ver- und Ent­sor­gung ist mög­lich. Eine Nacht kos­tet 10€ und 2,00€ pro Per­son. Direkt hin­ter dem Stell­platz befin­det sich ein schö­ner Rad­weg direkt an Rench und führt an idyl­li­schen Alleen vorbei. 

Auf dem Rad­weg befin­det sich auch eine alte Eisen­bahn­brü­cke, die total cool aus­sieht und eine schö­ne Loca­ti­on darstellt.

Erdbeerfest Oberkirch

Jedes Jahr auf’s Neue freue ich mich auf die bevor­ste­hen­de Erd­beer­sai­son, daher ist Ober­kirch wohl der per­fek­te Ort, um ihn wäh­rend die­ser Zeit zu besu­chen. Ein­mal im Jahr steht in Ober­kirch alles im Zei­chen des Erdbeerfestes. 

Das Erd­beer­fest in Ober­kirch ist ein fin­det jedes Jahr statt. Ein gan­zes Wochen­en­de wird hier die Erd­beer­ern­te gefei­ert

Es gibt eini­ge ver­schie­de­ne Essen­stän­de sowie Ver­kaufs­stän­de, an denen man fri­sche Erd­bee­ren kau­fen kann. Es gibt lecke­re erd­beer­ba­sier­ten Spei­sen und Getränken.

Als nächs­tes ging es auf den Obst und Spar­gel­hof Wurth, wo wir selbst Erd­bee­ren gepflügt haben. Wenn man sie selbst ern­tet, schme­cken sie doch gleich viel bes­ser. Falls ihr zur Erd­beer­sai­son in Ober­kirch seid, dann soll­tet ihr das auch machen. Der Hof­la­den ist total schön gestal­tet und ver­fügt auch über ein Hofcafé.

Solch ein atem­be­rau­ben­der Pan­ora­ma­us­blick begeg­net einem in Ober­kirch ziem­lich oft. Wir haben bemerkt, dass die Natur und auch die Akti­vi­tä­ten, die man in die­ser Regi­on unter­neh­men kann, total viel­sei­tig sind. Wan­dern, radeln, genie­ßen und ent­de­cken kom­men defi­ni­tiv nicht zu kurz.

Ruine Schauenburg

Die Rui­ne Schau­en­burg befin­det sich in Ober­kirch, thront auf einem Hügel ober­halb der Stadt und bie­tet dadurch eine male­ri­sche Aus­sicht. Wir sind mit unse­ren gelie­he­nen E‑Bikes nach oben gera­delt und kamen per­fekt zum Son­nen­un­ter­gang. Zu die­ser Zeit war die Burg wie leer­ge­fegt und wir konn­ten die­ses his­to­ri­sche Bau­werk in Ruhe erkun­den. Die Rui­ne ist frei zugäng­lich und kos­tet kei­nen Eintritt.

Um die Burg führt übri­gens ein schma­ler Pfad, der auf einen Wan­der­weg mün­det, von dem man einen genia­len Blick auf die gesam­te Burg­rui­ne hat.

Unser Van-Road­trip in 4 ver­schie­de­nen Klein­stadt­per­len Baden-Würt­tem­bergs war total schön und abwechs­lungs­reich. Wir hat­ten immer Stell­plät­ze, die in der Nähe von Stadt und Land waren. Ehin­gen, Mün­sin­gen, Calw und Ober­kirch sind des­halb geeig­ne­te Klein­stadt­per­len, wenn man sie mit dem Van oder Wohn­mo­bil erkun­den möchte.

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