ÜBER UNS

Wir sind Giu­lio und Ele­na. Wenn ihr uns bereits auf Insta­gram ver­folgt, soll­tet ihr auf­grund unse­res durch­aus ein­präg­sa­men Dia­lekts unse­re Her­kunft zuord­nen kön­nen. Für alle die­je­ni­gen, die mit unse­rer Dia­lekt­spra­che nicht all­zu viel anfan­gen kön­nen: Wir kom­men aus der wun­der­schö­nen Süd­pfalz und sind daher wasch­ech­te Pfäl­zer. Seit mehr als 8 Jah­ren sind wir ein Paar und träu­men schon sehr lan­ge von einer gemein­sa­men Rei­se um die Welt.

2011 haben wir uns wäh­rend eines Prak­ti­ka bei der Poli­zei ken­nen und lie­ben gelernt. Naja, um ehr­lich zu sein, kann­te ich Giu­lio schon vor­her. Er hat mich aller­dings nie so wirk­lich wahr­ge­nom­men. Wir gin­gen bei­de auf die­sel­be Schu­le, jedoch war er 3 Klas­sen über mir, sodass er nicht ein­mal wuss­te, dass ich über­haupt exis­tier­te. Ich fand ihn aller­dings schon immer aller­ers­te Sah­ne.

Als ich am ers­ten Prak­ti­kums­tag mit einer Sturm­fri­se bei der Poli­zei antanz­te und eigent­lich im Glau­ben war, dass ich der ein­zi­ge Prak­ti­kant sei, kam Giu­lio um die Ecke. Hopp­la — hät­te ich das mal vor­her gewusst, dann hät­te ich mich defi­ni­tiv einem mehr­stün­di­gen Beau­ty-Pro­gramm unter­zo­gen. Da Giu­lio nur ein paar Ort­schaf­ten von mir ent­fernt wohn­te, hol­te er mich jeden Mor­gen mit sei­ner blau­en Ente ab und wir tucker­ten gemein­sam zur Poli­zei — still­schwei­gend. Durch mei­ne jah­re­lan­ge Schwär­me­rei für Giu­lio und der Tat­sa­che ver­schul­det, dass ich mich nun Sei­te an Sei­te mit ihm im Auto befand, ver­setz­te mich in eine der­ar­ti­ge Schock­star­re. Nach dem Prak­ti­ka und ein paar nicht gera­de kom­mu­ni­ka­ti­ven Dates spä­ter, hat­te Giu­lio ziem­lich schnell begrif­fen, dass ich eine rich­tig coo­le Socke bin. Seit­her sind wir ein unschlag­ba­res Team und schnel­ler als ihm lieb war, bin ich lang­sam, aber sicher auf­ge­taut und habe ihm mei­ne Red­se­lig­keit in aller Pracht prä­sen­tiert. Ach­ja, das mit der Poli­zei haben wir uns dann doch noch ein­mal über­legt. Giu­lio ent­schied sich für das Gym­na­si­al­lehr­amt und ich ent­schloss mich Grund­schul­lehr­amt zu stu­die­ren.

Fast 6 Jah­re sahen wir uns nur am Wochen­en­de, da Giu­lio in einer ande­ren Stadt stu­dier­te und des­halb von Zuhau­se weg­ging. Die bis­her längs­te und här­tes­te Pro­be unse­rer Bezie­hung. Jeden Sonn­tag auf’s Neue heul­te ich ein Trä­nen­meer, wenn wir uns ver­ab­schie­de­ten und es zebrach mir bei­na­he das Herz. 2017 zogen wir end­lich zusam­men und leb­ten ins­ge­samt 2 Jah­re in unse­rer ers­ten gemein­sa­men Woh­nung. Nach­dem wir nun bei­de unser Lehr­amts­stu­di­um been­det haben, möch­ten wir uns unse­rem größ­ten gemein­sa­men Hob­by wid­men: dem REISEN. Das Rei­sen ist all­ge­mein schon sehr lan­ge ein wich­ti­ger Bestand­teil unse­res Lebens. Wäh­rend der Semes­ter­fe­ri­en haben wir bereits eini­ge Län­der gemein­sam erkun­det. Wir reis­ten die West­küs­te Eng­lands ent­lang. Tauch­ten in eine idyl­li­sche und atem­be­rau­ben­de Welt der Färö­er-Inseln ein. Fuh­ren mit einem Cam­per durch die male­ri­schen Berg­land­schaf­ten der Schweiz. Lie­ßen uns den Duft der Laven­d­el­fel­der inmit­ten der Pro­vence um die Nase schwir­ren. Ver­brach­ten laue Som­mer­aben­de in der Tos­ka­na. Bestaun­ten die kris­tall­kla­ren Flüs­se Slo­we­ni­ens und erleb­ten ein quir­li­ges Viet­nam. All die­se Orte und noch vie­le mehr, haben dafür gesorgt, dass wir nun noch neu­gie­ri­ger auf die­se wun­der­ba­re Welt da drau­ßen sind.

Unser nächs­tens Ziel soll noch­mals der bun­te Kon­ti­nent Asi­en wer­den. Ein hal­bes Jahr möch­ten wir vor­aus­sicht­lich durch die ver­schie­dens­ten Län­der rei­sen. Wir haben ein paar fes­te Zie­le im Kopf, jedoch kön­nen sich unse­re Plä­ne, inso­fern wir wel­che haben, auch schnell ändern. Mit der Rück­kehr aus Asi­en soll unse­re Rei­se jedoch nicht enden, viel­mehr möch­ten wir uns unse­ren Traum erfül­len und Euro­pa mit einem Cam­per berei­sen. Doch vor­erst soll Süd­ost­asi­en unser Zuhau­se auf Zeit dar­stel­len. Die ers­te gemein­sa­me Woh­nung haben wir gekün­digt und unse­ren gan­zen Kram bei mei­nen Eltern ver­staut. Irgend­wo zwi­schen Umzugs­kar­tons und Mas­ter­ar­beit stieg all­mäh­lich die Vor­freu­de auf die bevor­ste­hen­de Rei­se. Ja, auch der Stress stieg immer mehr an. Der Umzug, die Abga­be unse­rer Abschluss­ar­bei­ten sowie die lang­ersehn­te Abrei­se lagen so dicht bei­ein­an­der, dass wir zwi­schen­zeit­lich nicht mehr wis­sen, wo uns der Kopf stand. Die Zeit nach dem Umzug und vor der Abrei­se ver­brach­ten wir also in mei­nem Jugend­zim­mer.

Und nun beginnt ein neu­es Aben­teu­er!

Giulio (28)

Nach sei­nem Abitur 2011 ist Giu­lio für 3 Mona­te durch Aus­tra­li­en und Bali gereist, wäh­rend ich Zuhau­se sehn­süch­tigst auf ihn war­te­te und noch die Schul­bank drück­te. Seit­her liebt er es zu ver­rei­sen und die schöns­ten Fleck­chen die­ser Erde zu erkun­den. Durch das Rei­sen hat er all­mäh­lich Gefal­len an der Foto­gra­fie gefun­den, denn wäh­rend unse­rer ers­ten gemein­sa­men Asi­en­rei­se 2016 fing Giulio’s Foto-Herz an zu schla­gen. Von nun an muss­te ich mich damit abfin­den, dass ich von Platz 1 auf eine akzep­ta­ble 2 gerutscht bin. Um viel­leicht etwas mehr Ein­blick in Giulio’s Cha­rak­ter zu geben, müsst ihr wis­sen, dass er sich immer voll­kom­men einem Hob­by hin­gibt, sobald er dies für sich ent­deckt hat.

Auf­grund sei­ner neu gewon­ne­nen Lie­be ist er schließ­lich mit ange­zo­ge­ner Hand­brem­se durch sein Lehr­amts­stu­di­um gewat­schelt und hat die ein oder ande­re Foto­tour, der ein oder ande­ren Vor­le­sung vor­ge­zo­gen. Mit der Zeit hat er sich im Bereich der Foto­gra­fie immer mehr Fähig­kei­ten ange­eig­net und sein anfäng­li­ches Halb­wis­sen pro­fes­sio­na­li­siert. Alles, was er nun weiß und kann, hat er sich selbst bei­gebracht. Denn sei­ne Devi­se lau­tet: “lear­ning by doing”. Auf sei­nem Insta­gram-Account ent­führt er euch in die Welt der Foto­gra­fie und deren Facet­ten­reich­tum. In einem Mix aus Land­schaft und Life­style könnt ihr mit­hil­fe sei­ner bild­li­chen Spra­che in neue Län­der ein­tau­chen und euch inspi­rie­ren las­sen.

Außer­dem ist Giu­lio ein ziem­lich sport­li­cher Typ, der das Aben­teu­er und den Ner­ven­kit­zel liebt. Bevor er sich der Foto­gra­fie wid­me­te, war er ein Fit­ness-Jun­kie, der ganz har­ten Sor­te und ver­drück­te täg­lich unzäh­li­ge Ton­nen Reis mit Hähn­chen­brust. Ihr wer­det jetzt gro­ße Augen machen, aber der Gute war sogar zwei­fa­cher Fit­ness­stu­dio-Besit­zer. Nun ja fast, aber zumin­dest besaß er soviel Fit­ness-Equip­ment, dass er sich bei sei­nen Eltern und in sei­ner dama­li­gen WG einen eige­nen Fit­ness­raum ein­rich­te­te.

Wie die Lie­be zu sei­nen Hob­bys ver­deut­licht, ist er ein sehr ehr­gei­zi­ger Typ, der immer nach Ver­bes­se­rung strebt. Sei­ne Fit­ness­räu­me hat er zwi­schen­zeit­lich mehr oder weni­ger auf­ge­löst und durch eine viel­fäl­ti­ge Band­brei­te an Foto­gra­fie-Equip­ment aus­ge­tauscht. Bei Fami­lie und Freun­den ist Giu­lio dafür bekannt, dass er stets einen pas­sen­den und teils aber­wit­zi­gen Spruch auf Lager hat. Har­te Scha­le wei­cher Kern, die­se Flos­kel beschreibt Giu­lio ziem­lich gut.

Elena (25)

Ein Datum für die Geburts­stun­de mei­ner Rei­se­lust fest­zu­le­gen, ist schwie­rig. Aber ich glau­be, dass sie irgend­wo zwi­schen fes­ter Zahn­span­ge und ers­ter Regel­blu­tung auf die Bild­flä­che kam. Denn eine Über­do­sis aus ame­ri­ka­ni­schen „Tee­nie-Schnul­zen“ wie „Cin­de­rel­la-Sto­ry“ oder „High School Musi­cal” haben dafür gesorgt, dass ich zu einem rich­ti­gen „US-Lover“ mutier­te. In mei­nen Träu­men sah ich mich bereits an einem „fan­cy“ ein­ge­rich­te­ten Spind einer ame­ri­ka­ni­schen High-School ste­hen. Nun gut, aus einem „High­school-Year“ im Land mei­ner Träu­me wur­de dann doch nichts. Dafür erfüll­te ich mir nach dem Abitur mei­nen “Ame­ri­can Dream” und flog gemein­sam mit einer Freun­din in die USA. Unbe­schreib­lich glück­lich, befan­den sich inmit­ten einer üppi­gen Shop­ping-Aus­beu­te, eine Men­ge wun­der­vol­ler Erin­ne­run­gen und Momen­te.

2016 ver­schlug es Giu­lio und mich nach Asi­en, seit­her lie­be ich die asia­ti­sche Herzlick­eit, die Men­schen, die unfass­bar schö­ne Natur und die asia­ti­sche Gast­freund­schaft sowie Lebens­freu­de. Nun ja, das asia­ti­sche Essen lie­be ich aller­dings über­haupt nicht. Was ich wie­der­um rich­tig klas­se fin­de, ist das Sin­gen. Auf mei­nem Insta­gram-Account habe ich bereits das ein oder ande­re Mal ein Lied­chen geträl­lert und auch bei ver­schie­de­nen Anläs­sen z.B Hoch­zei­ten gesun­gen.

Ich wür­de jetzt ger­ne behaup­ten, dass ich super sport­lich bin, aber heu­te ist ja nicht der 1. April, ne? Wenn ich nicht gera­de über mei­ne eige­nen Füße stol­pe­re, dann stol­pe­re ich ab und an vor Giulio’s Lin­se. Frü­her stand ich über­haupt nicht ger­ne vor einer Kame­ra, aber mit der Zeit hat sich dies ziem­lich gelegt und ich bekom­me immer mehr Gefal­len dar­an. Erst letz­tens habe ich eine uner­war­te­te Pose aus­ge­packt, bei der sogar der Foto­graf mei­nes Ver­trau­ens gro­ße Augen mach­te.

Ach­ja, wenn etwas aus dem Ruder läuft, bin ich ziem­lich schnell aus der Ruhe zu brin­gen und sor­ge auf jeden Fall für rich­tig viel Panik auf der Tita­nic. Mei­ne Freun­de lie­ben mei­nen Humor, Krea­ti­vi­tät und mei­ne ver­rück­tes Wesen. Man kann mit mir stun­den­lang erzäh­len und ich kann euch ver­si­chern, dass mir der Gesprächs­stoff nie­mals aus­ge­hen wird. Mit mei­ner stän­di­gen Suche nach per­sön­li­chen Gegen­stän­den, habe ich jedoch mei­ne Liebs­ten, das ein oder ande­re Mal in den Wahn­sinn getrie­ben. Ansons­ten mag ich alles was klein und süß ist und ich wür­de mich auch als krea­tiv beschrei­ben. Ich bin zwar nicht immer geschickt, was die Umset­zun­gen angeht, aber ich habe oft vie­le Ideen in mei­nem Kopf.