Die schönsten Burgen in Luxemburg

In Luxem­burg gibt es so eini­ge tol­le Schlös­ser und Bur­gen zu bestau­nen. Im Lau­fe der ver­gan­ge­nen Jahr­hun­der­te wur­den im Land unzah­li­ge Bau­ten errich­tet, die bis heu­te ein wert­vol­les Erbe dar­stel­len. Die zahl­rei­chen Schlös­ser und Bur­gen erin­nern an die gro­ße Macht, wel­che das klei­ne Land im  Mit­tel­al­ter hatte.

Vie­le der Bur­gen und Schlös­ser in Luxem­burg erhe­ben sich inmit­ten einer tol­len Land­schaft und wer­den von Flüs­sen umrun­gen. Die Bur­gen in Luxem­burg ver­spü­hen einen wirk­lich tol­len Cha­rak­ter und soll­ten unbe­dingt besucht werden.

#1 Burg Larochette

Die Burg Laro­chet­te befin­det sich im Mül­ler­thal in der gleich­na­mi­gen Stadt Laro­chet­te. Die teils ver­fal­le­ne Burg über­blickt das Dorf, wel­ches ein wun­der­vol­les Gesamt­bild abgibt. Die ers­ten Gebäu­de der Burg stam­men aus dem 14. Jahr­hun­dert und befin­den sich auf einer Land­zun­ge aus Luxem­bur­ger Sand­stein. Die Burg Laro­chet­te liegt über dem Tal der Ernz Blan­che, einem Neben­fluss der Sauer.

Das Haus von Cré­han­ge im goti­schen Stil wur­de restau­riert und hat eini­ge Stock­wer­ke. In den ver­schie­de­nen Ebe­nen fin­den Kunst­aus­stel­lun­gen statt und gele­gent­li­che Kon­zer­te. Das Haus von Hom­bourg ist eine Ruine. 

 

#2 Burgruine Brandenburg

Die Burg­rui­ne Bran­den­burg wur­de im 10. Jht erbaut und ist heu­te noch gut erhal­ten. Die Burg Bran­den­bourg ist heu­te eine Rui­ne einer luxem­bur­gi­schen Höhenburg.

#3 Burg Bourscheid

Die Burg Bour­scheid ist die Rui­ne einer mit­tel­al­ter­li­chen Burg­an­la­ge, die zwi­schen dem Jahr 1000 & 1300 erbaut wur­de. Sie steht auf einem von der Sau­er umschlos­se­nen Felsvorsprung.

Es gibt die Mög­lich­keit eine geführ­te Tour anzu­fra­gen und zu buchen. Wir haben hier Audio Tour gemacht, die wirk­lich schön gestal­tet ist. Alles funk­tio­niert ganz easy, denn man bekommt einen QR-Code für das Smart­pho­ne und im Anschluss lan­det man auf einer Web­site, wo man sich etwas zu den unter­schied­li­chen Punk­ten auf dem Gelän­de anhö­ren kann. Die Burg gehört zu den wert­volls­ten Bur­gen des Groß­her­zog­tums Luxem­burg und wacht auf einer 150 meter hohen Fels­kup­pe über der Sau­er, war daher im mit­tel­al­ter unein­nehm­bar. Die Burg im Lau­fe der Jah­re immer grö­ßer, zudem ver­eint sich daher eini­ge unter­schied­li­che Baustile. 

#4 Vianden

Vian­den ist ein Ort sowie eine Burg. Die Gemein­de im Groß­her­zog­tum Luxem­burg ist einer wich­tigs­ten tou­ris­ti­schen Orte im Land. Die Burg wur­de vom 11–14 Jh. erbaut und ist eine der größ­ten feu­da­len Resi­den­zen der roma­ni­schen und goti­schen Zeit. Vian­den war lan­ge Zeit im Besitz der Groß­her­zog­li­chen Fami­lie, bis es 1977 in staat­li­chen Besitz kam und anschlie­ßend restau­riert wurde. 

Die gigan­ti­sche Burg, die übri­gens zu bedeu­tends­ten Bau­denk­mä­lern Euro­pas zählt, stand schon sehr lan­ge auf unse­rer Lis­te, wes­halb wir natür­lich unbe­dingt vor­bei schau­en muss­ten. Vian­den liegt an den Ufern der Our. Eine wohl per­fek­te Sze­ne­rie in der sich die Burg erhebt.

#5 Burg Beaufort

Die gigan­ti­sche mit­tel­al­ter­li­che Burg ent­stand in vier ver­schie­de­nen Bau­pe­ri­oden zwi­schen 1050 und 1650. In den zwei­ten Hälf­te des 18. Jahr­hun­derts wur­de sie von der umlie­gen­den Regi­on als Stein­bruch genutzt und wei­test­ge­hend abgetragen.

Um zu ver­hin­dern, dass die Burg kom­plett ver­schwin­det, wur­de die Burg mit der Zeit wie­der erbaut. Heu­te ist die Burg­rui­ne auch noch einen Besuch wert. Man spürt ein­fach sofort, wie viel Geschich­te in den alten Gemäu­ern gesteckt. Ver­schie­de­ne Räu­me und Tür­me kann man besu­chen und sich einen Ein­druck ver­schaf­fen. Man kann jedoch nur erah­nen, welch ein mäch­ti­ges Gebäu­de hier einst stand, denn heu­te ist die Burg eher eine Burgruine.

# 6 Renaissance-Schloss Beaufort 

Wer um die Ecke der Burg geht, ent­deckt das Renais­sance-Schloss aus dem 17. Jahr­hun­dert, das man über eine klei­ne Brü­cke erreicht. Sei­ne bemer­kens­wer­te Innen­aus­stat­tung zeugt vom Zau­ber der Ver­gan­gen­heit. Das Schloss kann man nur mit Füh­rung besichtigen.

Das Renais­sance Schloss war bis 2012 von der let­zen Erbin der adli­gen Fami­lie Linckels bewohnt, die hier über meh­re­re Geners­tio­nen hin­weg wohn­te. Es war so inter­es­sant einen Blick in die adli­gen Gemä­cher zu bekom­men, denn nichts wur­de nach dem Tod der Dame ver­än­dert und so hat man irgend­wie das Gefühl man wäre selbst ein paar Jah­re zurück in der Ver­gan­gen­heit. Beau­fort stellt den soge­nann­ten Cas­se­ro-Likör her, denn man am Ende der Füh­rung ver­kos­ten darf. Außer­dem ste­hen auch Fla­schen zum Ver­kauf bereit. Der Brenn­ofen ist auch wirk­lich sehr inter­es­sant. Des­wei­te­ren wird auch Honig auf dem Schloss her­ge­stellt. Zum Renais­sance-Schloss Beau­fort gehört auch eine Scheu­ne mit einer Aus­stel­lung alter Kutschen.

#7 Tal der Schlösser

Burg­freun­de soll­ten dem natio­na­len Wan­der­weg “Tal der 7 Schlös­ser” fol­gen. Dort ent­deckt man sie­ben wun­der­schö­ne Schlös­ser wie z.B. in Mersch, in einer ruhi­gen und atem­be­rau­ben­den Land­schaft. Die sie­ben Schlös­ser lie­gen in Koe­rich, Sept­fon­tai­nes, Ansem­burg, Hol­len­fels, Schoe­n­fels und Mersch. 

# 8 Ansembourg

Schloss Ansem­bourg hat einen im fran­zö­si­schen Stil ange­leg­ten Barockgarten/Rosengarten, wel­cher auf jeden Fall das High­light des Schlos­ses ist. Hier könnt ihr ein paar Stünd­chen ver­brin­gen und die Schön­heit des Barocks genießen.

Tipp: Bei Regen könnt ihr die Pfüt­ze hin­ter dem Gebäu­de nut­zen und somit eine tol­le Spie­ge­lung kre­ieren. Hier fin­det ihr auch einen schö­nen Pfad durch den man gemüt­lich schlen­dern kann. Von den vie­len Bän­ken aus hat man einen tol­len Blick zum Schloss.

Das “Grand-Châ­teau” wur­de in der ers­ten Hälf­te des 17. Jahr­hun­derts erbaut. Der Gar­ten wur­de um 1750 in Baro­cken Stil  ange­legt. Vie­le Sta­tu­en, roman­ti­sche Trep­pen und Spring­brun­nen ver­edeln den tol­len Schloss­gar­ten. Heu­te erin­nert der Gar­ten an einen Rosen­gar­ten, der im Som­mer herr­lich erblüht und einen wun­der­vol­len Duft ver­sprüht. Über­all im Schloss­gar­ten sieht man Rosen aus den ver­schie­dens­ten Län­dern, wel­che mit Infor­ma­ti­ons­ta­feln ver­se­hen sind.

 

# 9 Burg Hollenfels

Die schö­ne Burg Hol­len­fels ist auf einer Höhe von 315 Metern gele­gen und liegt qua­si auf einem klei­nen Fels­vors­pung. Zwi­schen all den grü­nen Fel­sen trohnt sie über dem Eisch­tal. Die Burg Hol­len­fels gehört zum “Tal der Sie­ben Schlös­ser” und befin­det sich in Hel­per­knapp im Kan­ton Mersch.

Die Tür­me der Burg wir­ken majes­tä­tisch und ver­sprü­hen auch etwas mys­ti­sches. Vor allem der Berg­ried ist beson­ders auf­fäl­lig. Eine Stein­brü­cke über dem Burg­gra­ben ermög­licht den Zugang. Heu­te befin­det sich auf dem Gelän­de der Burg Hol­len­fels eine Jugend­her­ber­ge und ein Ökologiezentrum.

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