6 Schwarzwald Städte entdecken: Highlights, Tipps und Erlebnisse

 

 

Neben der beein­dru­cken­den Natur hat der Schwarz­wald auch char­man­te Städ­te zu bie­ten, die mit Geschich­te, Kul­tur und gemüt­li­chem Flair begeistern. 

Auf unse­rer Rei­se durch den Schwarz­wald haben wir 6 ganz unter­schied­li­che Orte ent­deckt. Wir zei­gen dir, wie viel­sei­tig sie wirk­lich sind. Geschich­te, Kul­tur und Genuss – jede Stadt hat ihren eige­nen Vibe.

#1 Emmendingen

Emmen­din­gen liegt male­risch zwi­schen sanf­ten Hügeln des Schwarz­walds und der wei­ten Rhein­ebe­ne und strahlt eine ent­spann­te Ruhe aus. Nur weni­ge Kilo­me­ter nörd­lich von Frei­burg, bie­tet die Stadt die per­fek­te Mischung aus städ­ti­schem Leben und länd­li­cher Gelas­sen­heit, umge­ben von Natur und Weinbergen.

Marktplatz

Unser Weg führ­te uns direkt zum Markt­platz, der an die­sem Tag in vol­ler Leben­dig­keit erstrahl­te, denn es war Markt­tag. Stän­de mit fri­schem Obst, duf­ten­dem Brot und bun­ten Blu­men füll­ten den Platz. 

Mit rund 30.000 Ein­woh­nern bie­tet Emmen­din­gen alles, was man braucht: eine leben­di­ge Innen­stadt mit Cafés, klei­nen Läden und his­to­ri­schen Gebäuden.

Das Emmen­din­ger Tor, eines der weni­gen erhal­te­nen Stadt­to­re, ver­bin­det die Alt­stadt mit dem Markt­platz und erzählt noch heu­te von alten Stadtzeiten.

Markgrafenschloss mit Schlossplatz

Das Mark­gra­fen­schloss Emmen­din­gen ver­bin­det baro­cke Bau­wei­se mit Fach­werk, beson­ders am acht­ecki­gen Trep­pen­turm. Heu­te gibt es hier zwei Muse­en zur Stadt- und Regio­nal­ge­schich­te und der Schloss­platz lädt mit Bän­ken zu einem ent­spann­ten Stopp ein.

Stadtgarten

Direkt neben dem Schloss liegt der Stadt­gar­ten, eine ruhi­ge grü­ne Oase mit präch­ti­gen Blut­bu­chen und einem impo­san­ten Urwelt-Mam­mut­baum. Schat­ti­ge Wege und far­ben­fro­he Bee­te laden zu ent­spann­ten Spa­zier­gän­gen und klei­nen Pau­sen ein.

Weinwanderung – Weinhaus Stork

Nach der Stadt­be­sich­ti­gung ging es direkt in die Wein­ber­ge, die prak­tisch um die Ecke lie­gen. Treff­punkt war der Win­zer­bahn­hof in Emmen­din­gen-Mun­din­gen: Nach einem Sekt­emp­fang spa­zier­ten wir durch die Reben und pro­bier­ten ver­schie­de­ne Wei­ne. Für Wein­lieb­ha­ber ein abso­lu­tes High­light – ent­spannt, per­sön­lich und mit­ten in den Wein­ber­gen. Buch­bar direkt beim Wein­haus Stork.

Hochburg

Die Hoch­burg, eine der größ­ten Burg­rui­nen Süd­ba­dens, liegt auf einer Anhö­he zwi­schen Wein­ber­gen und bie­tet tol­le Aus­bli­cke. Gegrün­det im 11. Jahr­hun­dert, ent­wi­ckel­te sie sich von einer Adels­burg zur Renais­sance-Fes­tung. Heu­te kann man die Rui­ne besich­ti­gen, das Muse­um besu­chen oder in der Ves­per­hüt­te einkehren.

#2 Bühl

Am zwei­ten Tag führ­te uns unser Weg nach Bühl, einer char­man­ten Stadt am west­li­chen Rand des Schwarz­walds, auch „Zwetsch­ge­n­stadt“ genannt. Die Regi­on ist von zahl­rei­chen Streu­obst­wie­sen geprägt, in denen vor allem Zwetsch­ge­n­bäu­me die Land­schaft bestimmen.

Hier trifft gemüt­li­che Klein­stadt auf grü­ne Umge­bung und leben­di­gen Stadt­kern. Schon nach weni­gen Minu­ten erreicht man die Schwarz­wald­hü­gel und Wein­re­ben – per­fekt für Stadt und Natur in einem.

Altstadt und Johannesplatz

Unser Spa­zier­gang star­te­te am Johan­nes­platz, dem leb­haf­ten Zen­trum der Alt­stadt. His­to­ri­sche Gebäu­de, klei­ne Läden und Cafés machen den Platz zum idea­len Herz­stück der Stadt.

Von dort ging es wei­ter durch die Schwa­nen­stra­ße, eine char­man­te Alt­stadt­stra­ße mit Fach­werk­häu­sern und gemüt­li­chen Cafés. Das angren­zen­de Hän­f­er­dorf ist das ältes­te Stadt­vier­tel Bühl’s und besticht durch ruhi­ge Gas­sen und his­to­ri­sche Häu­ser – per­fekt für Fotos und einen klei­nen Aus­flug in die Vergangenheit.

Gude Stub

Ein wei­te­res High­light ist die Gude Stub. Schon von außen fällt das lie­be­voll restau­rier­te Fach­werk­haus und Restau­rant auf – ein Ort, an dem Tra­di­ti­on und gemüt­li­ches Ambi­en­te per­fekt zusammenpassen.

St. Peter-und-Paul-Kirche

Die Kir­che ist ein impo­san­tes Wahr­zei­chen Bühl’s, mit ihrem hohen Turm, den gro­ßen Fens­tern und der detail­rei­chen Archi­tek­tur. Ein wirk­lich tol­les Foto­mo­tiv mit­ten in der Stadt!

Bühler Runde – Wanderung

Nach dem Stadt­bum­mel ging es hin­aus in die Natur auf die Büh­ler Run­de, eine etwa 12 Kilo­me­ter lan­ge Wan­de­rung, für die wir rund vier Stun­den benö­tig­ten. Die Stre­cke star­tet in Bühl und führt Rich­tung Kap­pel­wind­eck, einem idyl­li­schen Ort mit Ruhe und herr­li­chen Ausblicken.

Gleich zu Beginn pas­siert man die Kir­che St. Maria, ein klei­ner Foto­stopp lohnt sich hier. Unter­wegs erreicht man den Carl-Net­ter-Turm, einen groß­ar­ti­gen Aus­sichts­punkt über Bühl und die umlie­gen­den Schwarz­wald­hü­gel. Immer wie­der bie­ten sich beein­dru­cken­de Bli­cke über die Rheinebene.

Abendessen und Unterkunft – Kloster Maria Hilf

Über­nach­tet haben wir im Klos­ter Maria Hilf, ein Ort der Ruhe und Ent­span­nung. Abends haben wir ein Pick­nick im Klos­ter­gar­ten genossen.

Alles war in klei­nen Weck­glä­sern lie­be­voll ange­rich­tet – von Sala­ten über Snacks bis zu Des­serts. Zwi­schen alten Mau­ern und grü­nen Bäu­men zu essen, war ein wun­der­schö­ner Abschluss für den Tag.

#3 Baden-Baden

Am drit­ten Tag führ­te uns unser Weg nach Baden-Baden, der berühm­ten Kur­stadt im Schwarz­wald. Ele­gan­te Bou­le­vards, his­to­ri­sche Vil­len, Ther­mal­bä­der und grü­ne Parks prä­gen das Stadtbild.

Altstadt

Die Alt­stadt lädt zum Schlen­dern ein: enge Gas­sen, his­to­ri­sche Fas­sa­den, klei­ne Bou­ti­quen und Cafés. Über­all gibt es Details zu ent­de­cken und man kann die beson­de­re Atmo­sphä­re der Kur­stadt haut­nah erleben.

Bäderviertel

Das Bäder­vier­tel zeigt die mon­dä­ne Sei­te Baden-Badens: his­to­ri­sche Ther­mal­bä­der, ele­gan­te Vil­len und gepfleg­te Parks ver­mit­teln den Charme und Luxus ver­gan­ge­ner Kurzeiten.

Trinkhalle

Die Trink­hal­le ist ein Muss: ele­gan­te Säu­len, far­ben­fro­he Fres­ken und his­to­ri­sche Arka­den ver­sprü­hen den Glanz ver­gan­ge­ner Kur­zei­ten. Per­fekt für einen Moment, um Archi­tek­tur zu genie­ßen und Fotos zu machen.

Kurhaus

Das Kur­haus beein­druckt mit sei­ner präch­ti­gen Fas­sa­de und den prunk­vol­len Sälen im Inne­ren. Kron­leuch­ter, kunst­vol­le Details und die ele­gan­te Ein­rich­tung machen deut­lich, war­um Baden-Baden als Kur­stadt welt­be­rühmt ist.

Kurpark und Solmsee

Vom Kur­haus spa­zier­ten wir durch den Kur­park bis zum Solm­see. Gepfleg­te Wege, alte Bäu­me und klei­ne Brü­cken laden zu Spa­zier­gän­gen ein. Ide­al, um die Natur mit­ten in der Stadt zu genießen.

Der Flo­ren­ti­ner­berg besticht durch medi­ter­ra­nes Flair: Pal­men, bun­te Blu­men und his­to­ri­sche Vil­len säu­men den Weg. Oben ange­kom­men hat man einen traum­haf­ten Blick auf die Stadt und die Rhein­ebe­ne – ein per­fek­tes Fotomotiv.

Lichtentaler Allee

Die Lich­ten­ta­ler Allee zählt zu den schöns­ten Spa­zier­we­gen Baden-Badens. Von Bäu­men gesäum­te Wege, ele­gan­te Vil­len und idyl­li­sche Tei­che machen den Weg per­fekt für einen ent­spann­ten Spa­zier­gang zwi­schen Natur, Geschich­te und Architektur.

Merkurbahn

Zu Fuß lie­fen wir von der Stadt zur Mer­kur-Tal­sta­ti­on. Der Weg durch den Wald ist wun­der­schön. Oben ange­kom­men fuh­ren wir mit der Stand­seil­bahn auf den Mer­kur­berg. Von hier hat man eine fan­tas­ti­sche Aus­sicht auf Baden-Baden, die Rhein­ebe­ne und die Schwarz­wald­hü­gel – ide­al für Aus­flü­ge, Wan­de­run­gen und Fotomotive.

Roomers Hotel Baden-Baden

Über­nach­tet haben wir im Roo­mers Hotel. Moder­nes Design, ein tol­ler SPA-Bereich und eine Dach­ter­ras­se mit Blick über die Stadt. Abends haben wir im Mori­ki Restau­rant des Hotels gegessen.

#4: Ettlingen

Wow – wie schön ist Ett­lin­gen! Für uns war die Stadt eine abso­lu­te Über­ra­schung die­ser Rei­se, ein so lie­bens­wer­tes „Städt­le“, wie es die Ett­lin­ger selbst nennen. 

Altstadt und Marktplatz

Unser Spa­zier­gang star­te­te am Markt­platz mit dem Rat­haus und dem Glo­cken­spiel. Umrahmt von his­to­ri­schen Gebäu­den ist der Platz leben­dig und ide­al, um das Trei­ben der Stadt zu beob­ach­ten. Klei­ne Läden, Cafés und Fach­werk­häu­ser laden zum Bum­meln ein und machen den Markt­platz zum per­fek­ten Aus­gangs­punkt für unse­re Erkundungstour.

Ettlinger Schloss und Rosengarten

Nur ein Stück wei­ter erhebt sich das Ett­lin­ger Schloss über der Alt­stadt. Es stammt aus dem 13. Jahr­hun­dert und war frü­her Resi­denz der Mark­gra­fen von Baden. Beson­ders span­nend ist die Ver­bin­dung zu Sybil­la, einer frü­he­ren Bewoh­ne­rin, deren Geschich­ten man heu­te noch fast spü­ren kann.


Im Kon­zert­saal soll­te man unbe­dingt einen Blick auf die ein­drucks­vol­len Male­rei­en wer­fen. Direkt dane­ben lädt der klei­ne Rosen­gar­ten mit sei­nen bun­ten Rosen, alten Lin­den und schö­nen Skulp­tu­ren zu einem ent­spann­ten Spa­zier­gang ein.

Nur weni­ge Schrit­te wei­ter liegt ein klei­ner, ver­steck­ter Gar­ten hin­ter der Apo­the­ke. Ein ech­ter Geheim­tipp für alle, die Ruhe suchen – per­fekt, um kurz zu ver­schnau­fen, die Son­ne zu genie­ßen und ein paar Fotos zu machen.

Hotel Erbprinz

Über­nach­tet haben wir im fami­li­en­ge­führ­ten Hotel Erb­prinz, das abso­lut über­zeugt. Wir hat­ten eine Suite mit Dach­ter­ras­se und einem atem­be­rau­ben­den Blick über die Stadt. Das Hotel bie­tet kom­for­ta­ble Zim­mer, her­vor­ra­gen­des Essen und einen tol­len SPA-Bereich.

Abendessen – Brasserie Watts

Abends ging es in die Bras­se­rie Watts, direkt in der Alt­stadt. Das Essen war lecker, die Atmo­sphä­re gemüt­lich und der per­fek­te Abschluss eines ereig­nis­rei­chen Tages.

E‑Bike-Tour „Stadt, Land, Wald

Am nächs­ten Mor­gen star­te­ten wir unse­re E‑Bike-Tour direkt in der Stadt. Wir fuh­ren zuerst durch Schloss, Markt­platz und Alt­stadt, bevor es hin­aus in die Natur ging. Die Rou­te führ­te uns zunächst zum Bis­marck­turm, von dem man einen fan­tas­ti­schen Blick über Ett­lin­gen und das Rhein­tal hat. Der Turm ist nicht immer geöff­net, aber man kann den Schlüs­sel ganz ein­fach beim Ett­lin­ger Muse­um leihen.

Von dort ging es wei­ter zu einem klei­nen wei­ßen Häus­chen mit herr­li­cher Aus­sicht auf die Schwarz­wald­hü­gel. Ein wei­te­res High­light ist der Hor­bach­park mit sei­nem Wei­her. Schö­ne Spa­zier­we­ge, Natur und Kunst­wer­ke laden hier zu einer kur­zen Pau­se ein.

# 5: Karlsruhe

Karls­ru­he ken­nen wir schon seit unse­rer Kind­heit – die Stadt ist uns ver­traut, aber gera­de des­halb ist es span­nend, sie mal aus einer etwas ande­ren Per­spek­ti­ve zu entdecken. 

Karls­ru­he liegt ganz nah am Schwarz­wald und ver­bin­det urba­nes Flair mit viel Grün. Brei­te Alleen, his­to­ri­sche Gebäu­de und zahl­rei­che Parks machen die Stadt zum per­fek­ten Ort für einen ent­spann­ten Stadtrundgang.

Karls­ru­he ist die größ­te Stadt auf unse­rer Schwarz­wald­rei­se und mit rund 310.000 Ein­woh­nern deut­lich grö­ßer als alle ande­ren Orte, die wir bis­her im Schwarz­wald besucht haben.

Karlsruher Schloss

Das Karls­ru­her Schloss ist das Herz­stück der Stadt und ein ech­tes High­light für Besu­cher. Beson­ders ein­drucks­voll sind die detail­rei­chen Fas­sa­den und die weit­läu­fi­gen Außenbereiche. 

Bei den Licht­schloss­spie­len im Som­mer wird das Schloss abends durch hun­der­te Pro­jek­tio­nen zu einem magi­schen Schau­spiel. Rund ums Schloss laden gepfleg­te Wege und Alleen zum Schlen­dern und Foto­gra­fie­ren ein. 

Schlosspark

Direkt am Schloss liegt der Schloss­park – wir kom­men hier oft her, wenn wir in Karls­ru­he sind, weil er ein wun­der­schö­ner Ort zum Ent­span­nen und Tref­fen ist. Über klei­ne Wege schlen­dert man an Tei­chen, Blu­men­bee­ten und Skulp­tu­ren vor­bei und die Mini-Bahn fährt durch den Park. Für uns ist der Schloss­park ein­fach ein Stück Lebens­qua­li­tät in Karlsruhe.

Botanischer Garten

Direkt hin­ter dem Schloss liegt der Bota­ni­sche Gar­ten – eine klei­ne, grü­ne Oase mit­ten in der Stadt.  Der Gar­ten ist per­fekt, um nach dem Bum­meln durch die die Natur zu genie­ßen. Für nur 3 Euro Ein­tritt kann man auch in Gewächs­häu­sern schnup­pern, exo­ti­sche Pflan­zen und hei­mi­sche Flo­ra entdecken. 

Kaiserstraße & Marktplatz

Die Kai­ser­stra­ße als Ein­kaufs- und Fla­nier­mei­le über­zeugt mit tol­len Gebäu­den, his­to­ri­schem Flair und einer leben­di­gen Atmo­sphä­re. Auf dem Markt­platz mit der Pyra­mi­de und dem roten Rat­haus macht die Stadt­ge­schich­te rich­tig Spaß zu ent­de­cken. Auch die Post­ga­le­rie ist ein Blick­fang für Architektur-Liebhaber.

Durlach und Turmberg

Dur­lach mit dem Turm­berg gehört eben­falls zum Pflicht­pro­gramm. Wir waren zwar nicht auf dem Turm­berg selbst, aber allein die Aus­sicht auf die Alt­stadt und die Rhein­ebe­ne macht den Ort sehenswert.

Alter Schlachthof

Ein altes Indus­trie­ge­bäu­de, das heu­te rich­tig leben­dig ist: gro­ße Hal­len, Back­stein­wän­de und Indus­triechar­me tref­fen hier auf Kunst, Kul­tur und gute Restau­rants. Rund­her­um laden Cafés und klei­ne Loka­le zum Ver­wei­len ein – ein coo­ler Ort für alle, die Kul­tur und Genuss kom­bi­nie­ren möchten.

Unweit davon liegt Schloss Got­tes­aue – ein his­to­ri­sches Gebäu­de mit wun­der­schö­nem Park. Beson­ders im Som­mer sind hier die Kino­näch­te ein High­light: total gesel­lig, unter frei­em Him­mel, mit ent­spann­ter Atmo­sphä­re und tol­lem Ambiente.

ZKM – Zentrum für Kunst und Medien

Das ZKM ist ein wei­te­res High­light. Die Aus­stel­lun­gen sind modern, inter­ak­tiv und inspi­rie­rend. Beson­ders cool fan­den wir die Gam­ing-Zone – hier kann man digi­ta­le Spie­le erle­ben und aus­pro­bie­ren, ein rich­tig spa­ßi­ger Kon­trast zu den klas­si­schen Aus­stel­lun­gen. Das ZKM ver­bin­det Tech­nik, Kunst und Medi­en auf eine Wei­se, die man so schnell nicht vergisst.

Abendessen – Mamma Lina

Abends ging es zu Mam­ma Lina – ita­lie­ni­sches Essen, gemüt­lich und mit viel Flair. Per­fekt, um den Tag ent­spannt aus­klin­gen zu las­sen und sich noch ein­mal die Ein­drü­cke der Stadt durch den Kopf gehen zu lassen.

#Pforzheim

Unser letz­ter Halt auf der Schwarz­wald-Rei­se führ­te uns nach Pforz­heim – die berühm­te „Gold­stadt“, geprägt von Schmuck, Uhren und tra­di­ti­ons­rei­chem Handwerk. 

Pforz­heim wur­de im Zwei­ten Welt­krieg fast voll­stän­dig zer­stört, was heu­te zu einem span­nen­den Stadt­bild aus neu­en Bau­ten und his­to­ri­schen Über­bleib­seln führt.

Gasometer Pforzheim

Ein ech­tes High­light ist das Gaso­me­ter. Das frü­he­re Spei­cher­ge­bäu­de für Stadt­gas wur­de zu einem spek­ta­ku­lä­ren Aus­stel­lungs­raum umge­baut – rie­sig, rund und mit einer ganz eige­nen Atmosphäre. 

Die Aus­stel­lung „Ama­zo­ni­en“ hat uns total abge­holt: Man hat wirk­lich das Gefühl, mit­ten im Urwald zu ste­hen, als wür­de sich der Schwarz­wald plötz­lich in den Ama­zo­nas verwandeln. 

Garten beim Stadtmuseum

Mit­ten in der Stadt ver­steckt sich direkt neben dem Stadt­mu­se­um ein klei­ner, rich­tig lie­be­voll ange­leg­ter Gar­ten, desser Öff­nungs­zei­ten sich auch an die es Muse­ums rich­ten. Über­all blü­hen bun­te Blu­men und ein paar Sitz­ge­le­gen­hei­ten laden zum Ver­wei­len ein. Mit­ten in Pforz­heim, aber wie ein klei­nes Stück Natur in der Stadt. Per­fekt für Fotos und eine Mini-Auszeit.

Schmuckmuseum Pforzheim

Ein Besuch im Schmuck­mu­se­um in Pforz­heim gehört ein­fach dazu. Von kunst­vol­len Gold­ar­bei­ten über anti­ke Stü­cke bis hin zu moder­nen Designs zeigt das Muse­um die lan­ge Tra­di­ti­on der Stadt als Zen­trum der deut­schen Schmuck- und Uhrenindustrie.

 

Zu Mit­tag waren wir im Restau­rant Arte beim Schmuck­mu­se­um. Modern, lecker und ent­spannt – genau das, was man für eine klei­ne Ver­schnauf­pau­se braucht. Durch die Fens­ter hat man einen schö­nen Blick ins Grü­ne, was das Gan­ze noch gemüt­li­cher macht.

Wartturm

Der Wart­turm liegt etwas außer­halb von Pforz­heim und ist ein ruhi­ger, weni­ger über­lau­fe­ner Aus­sichts­punkt. Von hier oben hat man einen tol­len Pan­ora­ma­blick über die Stadt und die Enz.

Dillweißenstein

In Dill­wei­ßen­stein hat­ten wir einen die­ser klei­nen „Wow-Momen­te“. Die his­to­ri­sche Stein­brü­cke dort wirkt, als wäre sie aus einem alten Mär­chen­buch gefal­len – rund gemau­er­te Bögen, dar­un­ter das lei­se Rau­schen der Nagold und rund­her­um die­ses satt­grü­ne Ufer. Wir stan­den eine Wei­le ein­fach nur da, haben den Blick schwei­fen las­sen und ein paar rich­tig schö­ne Fotos gemacht. Ein ruhi­ger, fast poe­ti­scher Spot mit­ten in Pforz­heim, der uns total über­rascht hat.

Wallberg

Für den bes­ten Blick über Pforz­heim lohnt sich der Wall­berg. Von oben sieht man die gan­ze Stadt, die Enz, die Emma und die sanf­ten Hügel des Schwarz­walds. Ein tol­ler Ort, um ein­mal durch­zu­at­men und die Stadt aus einer ande­ren Per­spek­ti­ve zu genießen.

Inselsteg an Enz und Emma

Der Insel­steg ist ein rich­tig idyl­li­scher Spot. Das glit­zern­de Was­ser, die ruhi­gen Flüs­se und die klei­nen Foto­mo­ti­ve zwi­schen­durch machen den Spa­zier­gang beson­ders gemüt­lich. Ein schö­ner Platz, um kurz ste­hen zu blei­ben und die Stim­mung aufzunehmen.

Zum Abschluss des Tages ging es für uns noch ent­lang der Enz. Klei­ne Brü­cken, viel Grün, das Was­ser, das das Son­nen­licht reflek­tiert – ein rich­tig ent­spann­ter Spa­zier­gang, per­fekt, um den Tag aus­klin­gen zu lassen.

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